DIE SPIRITUELLEN GESETZE

 

Die spirituellen Gesetze des Universums gelten genauso wie die Naturgesetze der Physik, wie zum Beispiel das Gesetz der Schwerkraft. Wenn wir die Hand öffnen, die einen Stein hält, so wird der Stein herunter fallen und unseren nackten Fuß verletzten, der sich darunter befindet, unabhängig davon ob wir an das Gesetz der Schwerkraft glauben oder nicht. Genau so ist es zum Beispiel mit dem spirituellen Gesetz von Ursache und Wirkung, das auch das Gesetz des Karma genannt wird. Es gilt unabhängig davon ob wir an es glauben.

 

Es gibt zwölf hauptsächliche spirituelle Gesetze. Das Leben auf dieser Erde ist ein Mannschaftsspiel. Wenn man die Regeln beherrscht, spielt mal das Spiel besser. Wenn man sie nicht beherrscht, tappt man eher plump herum. Wenn man die spirituellen Gesetze meistert, führt man ein glückliches und erfülltes Leben. Man wird zu einem Segen für sich selbst und für seine Mitmenschen. Das Ziel dieser Website ist es, Ihnen einen Überblick über einige der spirituellen Gesetze zu geben. Wenn Sie mehr in die Tiefe gehen und die Gesetze vollständig verstehen wollen, empfehle ich Ihnen, das Buch zu lesen, dass ich dazu geschrieben habe. Der Titel lautet: “Glücklich durch das Meistern der zwölf spirituellen Gesetze des Universums“.

 

Jedes der zwölf spirituellen Gesetze stellt einen wichtigen Baustein dar für den Prozess der Transformation, der in ein glückliches, erfülltes Leben einmündet, das durch inneren Frieden gekennzeichnet ist. Hier fasse ich wichtige Elemente der ersten drei Gesetze kurz zusammen.

1.  Das Gesetz der Kraft der Gedanken

 

Das Gesetz der Kraft der Gedanken ist das bei weitem wichtigste und grundlegendste Gesetzes, aus dem alles andere folgt und auf dem alles andere aufbaut. Es öffnet unsere Augen für den Punkt, an dem Naturwissenschaften und Spiritualität zusammenfließen. Große Physiker wie Albert Einstein, Niels Bohr, Werner Heisenberg, Max Planck und ihre Nachfolger haben durch ihre Forschung nachgewiesen, dass eine ganze enge Verbindung zwischen unseren Gedanken und der Materie besteht und dass wir buchstäblich Schöpfungsmaschinen sind, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind und unbewusst oft Dinge erschaffen, die wir uns nicht wünschen.

Auf eine einfache Formel gebracht, besagt das Gesetz der Kraft der Gedanken: „ Gedanken erschaffen Realität“. Dieses Gesetz berührt in umfassender Weise alle wesentlichen Aspekte der menschlichen Existenz und damit menschlichen Glücks, die direkt von unserem Denken berührt werden: Umfeld und Ereignisse im menschlichen Leben, Charakter, Körper und Gesundheit, Erfolg, Vorstellungen, Ideale und innere Ruhe. Dadurch, dass wir Gedanken der Liebe, des Mitgefühls, des Verzeihens, der Schönheit, des Friedens und der Begeisterung denken, erschaffen wir für uns eine Welt, die durch derartige Gedanken und die damit verbundenen Gefühle charakterisiert ist.

 

2. Das Gesetz der Manifestation

Ein wesentlicher Teil eines glücklichen, „geglückten“ Lebens besteht darin, sich fortlaufend wertvolle Ziele zu setzen und diese zu verwirklichen. Die Frage, wie die spirituellen Gesetze eingesetzt werden können, um Ziele zu verwirklichen steht im Zentrum des Gesetzes der Manifestation. Kurz gesagt besteht der Prozess des Erschaffens aus drei grundsätzlichen Schritten: Gedanke, Wort und Tat. „Im Anfang war das Wort“ sagt die Bibel.

 

Ausnahmslos alles, was in dieser dreidimensionalen Welt manifestiert ist, entsteht zunächst als ein Gedanke. In der metaphysischen Literatur besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass dem Gedanken und dem Wort dabei die größte Bedeutung zukommt. Wenn der Gedanke klar formuliert ist, wenn die entsprechende Vorstellung des gewünschten Ergebnisses klar vor unserem inneren Auge steht,  dann ist das Ergebnis schon zu 90 % realisiert. Das Tun ist ein vergleichsweise weniger wichtiges ausführendes Element des Schöpfungsprozesses. Das  Buch über die 12 spirituellen Gesetze des Glücks beschreibt die Technik der Manifestation im Detail einschließlich einer Reihe von wichtigen Prinzipien. Es wird auch gelehrt, wie man weitverbreitete Fehler vermeidet.

 

3.  Das Gesetz des Loslassen

Das Gesetz des Loslassens hat verschiedene Aspekte. Schon Buddha erkannte, dass menschliches Leiden vor allem vom Anhaften an  weltliche Dinge herrührt. Wenn wir loslassen, wenn es uns gelingt das Anhaften zu überwinden, befreien wir uns vom Leid und unser natürlicher Zustand des Glücklichseins kann sich entfalten.

Ein anderer Aspekt ist die Verbindung  zur Quantenphysik. Wir wissen aus der Quantenphysik dass diese materielle Welt, so wie wir sie wahrnehmen, eine Illusion darstellt. Nichts ist so wie es zu sein scheint, wie es uns unsere Sinne vorspiegeln. Nichts ist solide. Alles ist nur Energie, die schwingt. Wir leben in einer selbstgeschaffenen Scheinwelt der Illusionen. So gesehen ist es geradezu unsinnig, dieser materiellen Welt sehr große Bedeutung beizumessen. Es ist so, als hätte man sich selbst ein Spiegelkabinett gebaut und verliefe sich täglich darin.

Ich will nicht sagen dass wir diese Welt der materiellen Illusionen total gering schätzen sollten. Sie ist aus gutem Grund geschaffen worden, nämlich um uns die Möglichkeit zu geben, uns zu entwickeln. Es ist gut, sich ihrer mit dieser Zielsetzung zu bedienen, ohne sich völlig in ihr zu verlieren. Jesus hat das sehr klar zum Ausdruck gebracht, als er davon sprach, dass es richtig sei, in dieser Welt zu leben, aber nicht von dieser Welt zu sein. Diese Haltung des Abstandes ist auch in diesen Tagen gegenüber Schreckensnachrichten im politischen Geschehen besonders wichtig.

Loslassen bedeutet auch, seinen Mitmenschen nie seine eigenen Wünsche und Vorstellungen aufzudrängen. Unsere vornehmste Aufgabe in dieser Welt besteht darin, anderen die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen Lebensplan zu verwirklichen. Wir nehmen Sie an ihren Händen und tanzen mit ihnen gemeinsam durch das Leben.

 
 

©2018 by Henning Karcher