LESEPROBEN

Einleitung​

Jeder hat sein eigenes Glück unter den Händen, wie der Künstler die rohe Materie, die er zu Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allen; nur die Fähigkeit dazu wird uns angeboren, sie will gelernt und sorgfältig ausgeübt sein.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Manchmal habe ich das Gefühl als ob mein ganzes Leben nur eine Vorbereitung auf das Schreiben dieses Buches gewesen sei. Meine Arbeit für die Vereinten Nationen und die langen Aufenthalte in vielen Ländern dienten nur dem Zweck, Einsichten zu gewinnen, die irgendwann zusammenkommen und ihren Niederschlag finden sollten in eben diesem Buch.

 

Ich habe ein bewegtes Leben geführt erst in Deutschland dann vorwiegend in Asien, aber auch in Afrika und in den USA. Es gab viel Freude, aber auch allerhand Herausforderungen. Zurückblickend kann ich mit Überzeugung sagen, dass auch in schwierigen Zeiten Gutes liegt. Wenn es uns gelingt, die Lektionen zu begreifen, die in jeder Herausforderung stecken, dann sind schwierige Zeiten eine gute Sache. Und wenn ich jetzt zurückblicke auf Perioden intensivster Herausforderungen in meinem Leben, dann kann ich in aller Ehrlichkeit sagen, dass ich sie in einem positiven Licht sehe und sogar dankbar bin für die Entwicklungsschübe, die sie mir schenkten und die Einsichten, die sie mir gewährten. Natürlich habe ich das nicht immer so gesehen, und wenn man in einer schwierigen Phase seines Lebens steckt, wünscht man sich nichts sehnlicher, als aus ihr herauszufinden.

Obwohl meine Arbeit in verantwortlichen Positionen, zum Beispiel als Leiter des gesamten UN Systems in Nepal und in Nordkorea und als Divisionschef für Asien und den Pazifischen Ozean im Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, einen Großteil meiner Kraft in Anspruch nahm, hat das Suchen nach spirituellen Wahrheiten immer eine große Rolle gespielt in meinem Leben. Vielleicht musste ich tatsächlich viele Jahre in muslimischen, buddhistischen und hinduistischen Ländern leben, um die einfache tiefe Wahrheit zu begreifen, dass viele Wege zu unseren spirituellen Heimat führen, dass kein Weg privilegierter und besser ist als alle anderen und dass die zentralen Wahrheiten aller großen Religionen und Weisheitslehren in vielen wichtigen Punkten übereinstimmen. Eine der größten Tragödien und der wohl verhängnisvollste Irrweg der Menschheit besteht darin, ihren eigenen Weg als den einzig richtigen anzusehen und sich das Recht herauszunehmen, alle anderen Wege zu verdammen und sogar mit Feuer und Schwert zu bekämpfen - was für eine schreckliche Projektion menschlichen Denkens und menschlicher Schwächen auf den göttlichen Geist des Universums!

Ich denke auch, dass meine Arbeit für die Vereinten Nationen und mein Leben in vielen Ländern mir eine gewisse Glaubwürdigkeit geben als ein ernst zunehmender Zeitgenosse, der seine Rolle auf dem internationalen Parkett gespielt und Dinge bewegt hat unter oft schwierigen Bedingungen, sich aber gleichzeitig immer bemühte seinen spirituellen Kern, seine grundsätzlich spirituelle Natur nicht zu vergessen. gemäß des eingangs erwähnten Zitats von Teilhard de Chardin. Dabei beeile ich mich zuzugeben, dass ich mich über lange Zeiträume hinweg durchaus völlig in das Dickicht des Weltlichen verstrickt und dort verlaufen habe. Es gab aber immer Helfer, die mir zur Seite standen, Fingerzeige gaben und auch tatkräftig einschritten, wenn die Gefahr bestand, völlig abzugleiten. Sogar in jüngerer Zeit, vor wenigen Jahren, hatte ich wieder einmal ein aufrüttelndes Erlebnis, das mich fast mein Leben gekostet hätte, gleichzeitig aber wieder einen Entwicklungsschub brachte. Ich habe gelernt, mein Augenmerk auf die Lektionen zu richten, die in jedem derartigen Erlebnis schlummern, dankbar dafür zu sein und sogar ein wenig darüber zu schmunzeln.


Zwei Themen haben während meines schon recht langen Lebens immer eine große Rolle gespielt: Spiritualität und Glück. Schon während meiner Schulzeit beschäftigte ich mich intensiv mit Fragen der Spiritualität und Religion. Gibt es einen Gott? Wenn ja, was will er von uns? Hat der Mensch eine Seele? Wenn ja, hat sie eigene Ziele und Pläne für uns. Können wir mit ihr kommunizieren? Kann sie Einfluss nehmen auf unser Denken und Handeln? Ist es wichtig, ethisch und moralisch zu handeln? Woher stammen die ethischen und moralischen Werte, die unsere Kultur bestimmen, wenn nicht von einem höheren Wesen? Würde nicht ein moralisches Chaos herrschen, wenn es keine höhere Ordnungsmacht gäbe, die uns Leitlinien setzt und vielleicht auch Konsequenzen in Aussicht stellt für “unmoralisches“ Handeln? Wäre der Mensch ohne eine derartige höhere Instanz oder Autorität nicht  einem Schifflein zu vergleichen, das ruderlos auf dem Ozean seiner Triebe von Wind und Wellen herumgestoßen würde ohne Kompass und Nordstern? Mit derartigen Fragen pflegte ich meinen Mitschülern auf die Nerven zu gehen. Religion war mein mit Abstand liebstes Fach und ich erinnere mich, dass mein Klassenlehrer, der uns in Religion und Französisch unterrichtete, einmal meinen Eltern gegenüber ausrief,“! Wenn Henning sich doch nur genauso für Französisch interessieren würde wie für Religion!“


Das Interesse an Fragen des Glücks entwickelte sich wesentlich später, wohl auch, weil ich von Natur aus kein ausgesprochen glücklicher Mensch bin. Von der Amerikanerin Sonja Lyubomirsky (Fußnote) stammt die These, dass jeder Mensch einen natürlichen Glückspunkt hat, das Maß an Glück, auf das er sich einpendelt, wenn keine besonderen Ereignisse oder Einflüsse vorliegen, die ihn in positiver oder negativer Richtung aus seinem Glückspunkt schieben. Im Rahmen dieses Konzeptes lag mein natürlicher Glückspunkt lange Zeit im nicht-so-glücklichen Bereich. Ich besaß daher ein ausgesprochenes Bestreben, bewusst Glücksgefühle zu erzeugen und diese bewusst wahrzunehmen, wenn sie vorhanden waren. Schon früh entdeckte ich, dass Sport für mich eine wichtige Quelle des Glücks sein konnte und machte es mir zur Angewohnheit, über 30 Jahre hinweg fast täglich zu joggen, dadurch Glücksgefühle auszulösen und auch besser mit dem Stress zurechtzukommen, der mit meiner Arbeit verbunden war

Schon seit Jahrzehnten habe ich die Angewohnheit, Tagebuch zu führen und auch von Zeit zu Zeit sogenannte “Mission Statements“ für mich selber aufzuschreiben (Fußnote: Die Idee, "Mission Statements" zu verfassen griff ich auf aus Stephen Coveys Buch über die 7 Gewohnheiten hoch effizienter Menschen). Interessanterweise steht das Streben dem Göttlichen, dem grossen Geist, dem Tao  näher zu kommen und mit ihm zu kommunizieren, dabei immer an oberster Stelle, so als wollte meine Seele mir das bekannte Bibelwort in Erinnerung rufen “Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, nach seiner Gerechtigkeit so wird  Euch solches alles zufallen“ (Matthäus 6,33). 

Im Laufe der Zeit begann sich meine spirituelle Suche immer mehr zu konzentrieren auf das Finden universeller  spiritueller Gesetze, die den Menschen Handlungsanweisungen geben können für ihr tägliches Leben, ein Leben, das dadurch gekennzeichnet zu sein scheint, dass sich im Augenblick alles immer schneller bewegt und verändert. Es scheint, dass viele Menschen, ja ganze Nationen ihren Nordstern verloren haben und ruderlos umhertreiben. Könnte es sein, so fragte ich mich, dass in diesem scheinbaren Chaos Leitlinien, eben Gesetze, existieren, die uns helfen, wieder auf Kurs zu kommen, unsere Wurzeln zu finden und wieder fest zu ruhen auf einem soliden Fundament, das es uns erlaubt, auch dem ärgsten Sturm zu widerstehen, so wie jene legendären Weisen, die in sich ruhen, von denen in jeder Situation eine Atmosphäre des Friedens und der Harmonie ausgeht, die in jeder Situation genau wissen was zu tun ist und die unberührt vom Geschnatter der Medien und sozialen Netzwerke voranschreiten auf dem Weg zu ihrem Ziel.

Durch eine wunderbare Fügung des Schicksals war es mir vergönnt im Rahmen meiner Arbeit für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme - UNDP) meine Suche auf fünf Kontinente auszudehnen. Langzeitposten umfassten fünf Jahre in Pakistan, drei Jahre im Sudan, fünf Jahre in Laos, zwei Mal fünf Jahre in den USA (zu verschiedenen Zeiten), drei Jahre in Nordkorea und fünf Jahre in Nepal. Seit über zehn Jahren lebe ich jetzt mit meiner Frau auf den Philippinen. Zahlreiche Dienstreisen ermöglichten es mir, alle Länder Asiens und die meisten Inseln des Südlichen Pazifik zu besuchen. Meine Suche brachte mich bis nach Australien.

Mehrjährige Aufenthalte in einem fremden Land sind wie zusätzliche Leben, die es einem erlauben, einzutauchen in die Gedanken- und Gefühlswelt eines fremden Volkes. Geboren in Ostpreußen, aufgewachsen in Schleswig Holstein und dem Saarland, waren meine Wurzeln von Anfang an deutsch und sind es immer geblieben trotz eines eher internationalen Lebens.

Die Suche nach dem Glück ist so alt wie die Menschheit und hat sich in Deutschland speziell in jüngerer Zeit verstärkt.  Im Jahre 2013 erhoben deutsche Radio- und Fernsehgesellschaften das Thema Glück sogar zum herausragenden Thema einer ganzen Programmwoche. Im gleichen Jahr brachte die Deutsche Post einen deutschen Glücksatlas heraus. Die im Internet zugängliche "World Database on Happiness" bringt es auf über 3000 Studien zu dem Thema (Fußnote: http://worlddatabaseofhappiness.eur.nl/).

Warum also eine weitere Publikation zu diesem Thema? Wie der Titel nahelegt, geht es mir ganz speziell um den Zusammenhang zwischen  den spirituellen Gesetzen des Universums und Glück. Gibt es derartige Gesetze? Wenn ja, wo kommen sie her und worin bestehen sie genau? Ist ihre Geltung universell für alle Menschen in allen Kulturen? Gelten sie genauso unumstößlich wie die Gesetze der Physik, wie zum Beispiel die Schwerkraft? Wie können wir lernen sie zu meistern?  Wie genau wirkt ihre Beherrschung sich aus auf unser Leben?  Und schließlich, vielleicht mit am wichtigsten, wie beeinflusst ihre Beachtung unsere langfristige Entwicklung als Mensch und Persönlichkeit.

Viele Seiten sind schon geschrieben worden zur Definition von Glück und ich beabsichtige nicht, all zu viel Raum und Zeit auf das Thema zu verwenden. Fest steht, dass das Ziel, Glück zu empfinden und eine langfristige Situation des Glücks zu erreichen eine der stärksten Triebfedern menschlichen Handelns darstellt. Fast genauso stark ist die Triebfeder, anderen Glück zu schenken. Viele wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass derjenige der einen anderen glücklich macht, sich gleichzeitig selber beschenkt. „Geben ist seliger den Nehmen“, sagt schon der Volksmund.

Im Rahmen unseres Themas ist es wichtig zu betonen, das dieser Zusammenhang zwischen Geben und Empfangen, den wir alle schon empfunden haben, ein naturgesetzlicher ist. Wie ich später im einzelnen noch zeigen werde, sind wir alle Teil eines großen Energiefeldes, einer großen „Energiesuppe“, wie die  Wogen eines großen Ozeans. Alles ist mit allem verbunden. Alles fließt in kleinen und großen Strömen nach bestimmten Gesetzen. Was wir anderen geben kommt unweigerlich zu uns zurück und zumeist in vielfacher Weise. Das erlebe ich dauernd. Willst du glücklich sein, schenke anderen Glück! 

Schülern der spirituellen Gesetzt wird das Wissen um diese Zusammenhänge zur zweiten Natur. Fast unmerklich aber stetig verschiebt sich der Schwerpunkt ihrer Wünsche und Ziele von ihrem eigenen Ego in die Richtung anderer. Statt der Frage, wie kann ich selber profitieren, beschäftigt sie mehr und mehr die Frage, wie kann ich anderen helfen. Mehr und mehr wird ihnen klar, dass sie nackt auf diese Erde gekommen sind und sie auch wieder nackend verlassen werden. Das beste und sinnvollste, was sie fortlaufend tun können besteht darin, soviel wie möglich wegzugeben …..

Es ist dieser Zusammenhang zwischen Geben und Glück, den ich hier besonders hervorheben möchte. Er stellt zugleich das stärkste Argument gegen den Vorwurf dar, die Beschäftigung mit dem Glück sei nur ein Thema für Selbstbezogene und Hartherzige. Das Gegenteil ist der Fall.

Die gute Nachricht lautet, lieber Leser, dass diese Gesetze in der Tat existieren und dass jeder sich daran machen kann sie zu meistern. Tatsächlich ist die Suche nach diesen Gesetzen nicht neu. Schon die alten Ägypter und Griechen beschäftigten sich mit der Frage und fassten ihre Erkenntnisse zusammen unter dem Namen Hermetische Gesetze, auch bekannt unter dem Namen Kybalion. Ihre Abfassung wird einem sagenumwobenen Weisen namens Hermes Trismegistos zugeschrieben. Jahrhunderte lang wurden sie als Geheimwissen behandelt und nur mündlich weitergegeben unter Eingeweihten. In neuerer Zeit präsentierte Deepak Chopra ausgesuchte Gesetze in einem kleinen Büchlein mit dem Titel „Die 7 Gesetze des Erfolges“. Wie schon der Titel besagt ist diese Büchlein sehr stark ausgerichtet auf Erfolg und Wohlstand. Der Film und das spätere Buch „The Secret“, das Geheimnis, stellen sehr stark ab auf das Gesetz der Anziehung. Noch bessere und weit umfassendere Ergebnisse für ihr gesamtes Leben werden erzielt, wenn Sie, lieber Leser, alle Hauptgesetze und weitere Untergesetze beherrschen. Dies ist ein Punkt, der es verdient gleich zu Anfang betont zu werden. Alle Gesetze und Untergesetze stellen eine Einheit dar, ein eng gewobenes Netzwerk von Regeln, die ineinandergreifen und sich gegenseitig beeinflussen. Ihr Ziel muss es sein, sie alle zu beherrschen.

Unser Leben auf dieser Erde ist ein Mannschaftsspiel. Diejenigen, die die Regeln beherrschen, können das Spiel erfolgreich spielen. Diejenigen, die die Regeln nicht kennen, tapsen eher plump herum. 

Was vielleicht neu ist für viele, ist die Tatsache, dass die Naturwissenschaften, genauer gesagt die Quantenphysik, in jüngerer Zeit Verbindungen hergestellt haben, zwischen dem Verhalten der kleinsten Teile der Materie und den spirituellen Gesetzen. Genauer gesagt geht es vor allem um die Entdeckung, dass das Verhalten der kleinsten Teilchen des Universums, die Entscheidung ob sie sich als Welle oder Partikel präsentieren, abhängt von der Erwartungshaltung des Beobachters. Mit anderen Worten, die Gedanken des Beobachters beeinflussen auf direkte messbare Weise die Materie. Die Implikationen dieser Entdeckung sind gewaltig. Ich nehme an, dass Quantenphysik, lieber Leser, vielleicht nicht zu ihren großen Leidenschaften zählt. Dennoch könnte es sie vielleicht interessieren, ein klein wenig mehr über diesen Punkt zu hören. Vielleicht ist der Ausdruck Metaphysik ja irreführend, weil es eben einen nahtlosen Übergang gibt zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt.

Eine weitere Komponente kommt noch dazu, die auch viele überraschen wird, und das ist die Komponente der Liebe. Sie wird in den ursprünglichen Hermetischen Gesetzen nicht ausdrücklich erwähnt und doch stellt sie ein ganz ganz wichtiges Element dar in allem, das in diesem Universum und in ihrem persönlichen Leben geschieht. Das hängt damit zusammen, dass unser Universum aus Schwingungen besteht. „Alles schwingt“ lautet eines der Hermetischen Gesetze. Liebe stellt die höchste aller Schwingungen dar, während Wut, Hass und Angst am untersten Ende der Skala stehen. Höhere Schwingungen besitzen die Macht, niedrigere aufzulösen, sie sozusagen zu überwältigen. Wenn es ihnen also gelingt, lieber Leser, ihr Denken und Fühlen so einrichten, dass  es von den hohen Schwingungen der Liebe und anderen hohen Schwingungen wie Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Verzeihen, Friedfertigkeit, Wahrhaftigkeit, Schönheit und Harmonie, bestimmt ist, läuft alles wie von selbst, ihr Leben macht einen Schlenker in eine positive Richtung, das Universum „konspiriert“ sozusagen, um ihre Ziele zu verwirklichen. “Glückliche Zufälle“, besser gesagt Synchronizitäten, passieren dauernd, Ihr Leben bewegt sich in eine heitere sonnigere Richtung.

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, aber die Liebe ist die größte unter ihnen“. (1.Korinther 13). Vielleicht geht es Ihnen, lieber Leser genau wie mir. Irgendwie haben mich diese Worte immer sehr angesprochen und intuitiv fühlte ich das da etwas dran war…Dieser Intuition werden wir auch noch nachgehen in diesem Buch. Ich werden ihn zeigen, wie sie es anstellen können, Liebe zu einer dominierenden Kraft in ihrem Leben zu machen, wobei ich natürlich weniger von der romantischen Liebe spreche, wie sie heute unsere Medien beherrscht, sondern mehr von der uneigennützigen und absichtslosen Liebe, die die alten Grieche als AGAPE bezeichneten.

Kann ich ihnen versprechen, dass ihnen, wenn sie die Gesetze meistern nichts Unerfreuliches mehr zustoßen wird? Natürlich nicht. Ich kann ihnen aber versprechen, dass sie alle Ereignisse in ihrem Leben in einem völlig neuen Licht sehen und wertvolle Lektionen erkennen werden in Vorfällen und Ereignissen, die früher nur blankes Entsetzen ausgelöst hätten. Sie werden Zeuge einer Transformation werden, die alle Aspekte ihres Lebens und ihrer Persönlichkeit erfasst. Und hier kann ich nun im Brustton vollster Überzeugung sprechen, als einer, der an sich selber eine derartige Transformation beobachten konnte und immer noch beobachtet. Und dieser Prozess der Transformation erzeugt bei mir und anderen, die Ähnliches erlebt haben, einen Prozess niemals endenden freudigen Erstaunens, den ich nur als Glück bezeichnen kann.  Glück ist mehr als alles andere ein Prozess der Verwirklichung der eigenen Potenziale, der Verwirklichung des Selbst, Fortschritt auf dem Weg zur Erleuchtung.

Einige der wichtigeren Erkenntnisse, die ich im Laufe meiner langen Suche gewonnen habe, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Es gibt spirituelle Gesetze, die Geltung haben in unserem Leben. Diese Gesetze gelten genauso unumstößlich, wie die Gesetze der Physik.

Das Kennen und Meistern dieser Gesetze führt zu Ordnung, Harmonie, Frieden, Schönheit , Liebe und Glück in unserem täglichen Denken, Fühlen und Handeln und zu Glück durch die bewusste Transformation unseres Selbst

Neben der sichtbaren materiellen Welt gibt es eine für uns Menschen unsichtbare geistige Welt. Die spirituellen Gesetze gelten gleichermaßen in der geistigen wie in der materiellen Welt. Wie Oben so Unten

Geistige und materielle Welt interagieren fortlaufend miteinander

Unsere Gedanken besitzen Schöpferkraft.

Mit jedem Gedanken erschaffen wir unsere Zukunft.

Wir sind zu 100% verantwortlich für alle unsere Erfahrungen

Das Gesetz der Schöpferkraft gilt auch für unsere Gesundheit und Krankheiten. Es gilt der Grundsatz wie Innen so Außen

Der Augenblick der Kraft liegt immer im Jetzt

Es gibt keinen Tod, nur einen bewussten Übergang in die geistige Welt

Liebe ist die größte Kraft in diesem Universum. Unserer Natur nach sind wir Geschöpfe der Liebe. Es git nur, diese, unsere wahre Natur wieder zum Vorschein zu bringen

Alles ist mit allem verbunden, wir sind Eins mit allem, vor allem mit anderen menschlichen Wesen

Spirituelle Helfer sind immer bereit, uns zur Seite zu stehen. Wir könne sie immer um Hilfe bitten. Wir sind nie allein. Es ist möglich spirituelle Weisheiten und Erkenntnisse aus der geistigen Welt zu erhalten.

Dieses Universum ist von einer Intelligenz erschaffen, die es auch am Laufen hält. Diese Intelligenz  ist wohlwollend und hat nur unser Bestes im Auge, auch wenn dies  nicht immer gleich offensichtlich ist. Es ist möglich, das Wirken dieser Intelligenz zu erkennen und zu erfahren.

Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Es ist möglich für unser irdisches Bewusstsein , mit unserer Seele zu kommunizieren.

©2018 by Henning Karcher