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Back To Basics

Aktualisiert: 21. Nov 2018


In diesen Zeiten könnte man leicht in Hoffnungslosigkeit und Resignation verfallen. Es gibt so viele besorgniserregende Entwicklungen: Naturkatastrophen, die immer schwerer zu werden scheinen, Kriege, Menschenrechtsverletzungen, Vormarsch der Autokraten. Die Liste ist lang.


Es sieht tatsächlich so aus, als ob die Welt an einem Scheidewege stünde. Wir können uns entweder höher entwickeln, als Menschheit eine höhere Bewusstseinsstufe erreichen oder aber die Basis unserer biologischen Existenz zerstören mit der Folge, dass unsere Zivilisation untergeht.


Das ist schon früher in der Geschichte der Menschheit geschehen und es könnte wieder geschehen. Wenn man sich die jüngeren Berichte zum Thema Klimawandel anschaut, kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, das uns nicht mehr viel Zeit bleibt, das Ruder herumzureißen. Wie können wir am besten mit dieser Situation umgehen?


Zuallererst ist es wichtig, sich klarzumachen, dass wir in unserem Kern spirituelle Wesen sind. Wir sind in erster Linie eine Seele… Es ist alles gar nicht SO schlimm. Wenn wir sterben, und früher oder später werden wir ohnehin alle sterben, geht unser bewusstes Leben weiter. Dies ist nicht unser erstes Leben und wird wohl auch nicht unser letztes sein.


Heißt das nun, dass wir unsere Hände in den Schoß legen und uns von der Katastrophe überrollen lassen sollten? Natürlich nicht.


Wenn du die Welt verändern willst, verändere dich selbst, sagte Mahatma Gandhi und er wusste wovon er sprach. In diesem Zusammenhang hilft es, sich die spirituellen Gesetze des Dienens, der Liebe und des Einsseins in Erinnerung zu rufen.

Dienen, helfen, anderen unter die Arme greifen, etwas für die Gemeinschaft tun liegt in unserer Natur, in unserer DNA. Und es schenkt uns Glück. In unserem Kern sind wir Wesen der Liebe. Das große Feuer der Liebe brennt in unserem Inneren und es geht nur darum, Hindernisse beiseite zu räumen, die dem Hinausströmen des großen Liebesfeuers im Wege stehen.


Die Quantenphysik lehrt uns, dass es nichts Festes in diesem Universum gibt. Es gibt nur Schwingungen von Energie und Information in einem großen Quantenfeld, einer großen Quantensuppe. Alles ist mit allem verbunden. Alles ist Eins. Was wir anderen oder der Umwelt antun tun wir uns selber an. Wenn wir uns das klarmachen, wächst unsere Motivation, liebevoll mit unserer Umwelt umzugehen und unserer Mutter Erde ein wenig von der Liebe zurückzugeben die sie uns täglich zuteilwerden lässt.

Dale Carnegie schrieb ein bemerkenswertes Buch mit dem Titel, „Sorge dich nicht, lebe!“ In diesem Buch, das voller Weisheit steckt, empfiehlt er, sich immer in erster Linie auf den Tag zu konzentrieren, der vor uns liegt. „Unser tägliches Brot gib uns heute“, sagt das Vaterunser. Es sagt nicht, gibt uns Brot bis ans Ende unserer Tage. Die Vergangenheit ist Geschichte, die Zukunft liegt im Nebel. Alles was wir tun können, ist, uns auf den heutigen Tag zu konzentrieren, der in seiner ganzen Fülle und Schönheit vor uns liegt. Jeder Tag ist ein Geschenk und bietet uns die Möglichkeit, uns selber zu verschenken. Wenn wir jeden Tag in diesem Geiste angehen, wird es ein glücklicher und erfüllter Tag sein, ganz unabhängig davon was sonst noch in der Welt geschieht.



©2018 by Henning Karcher