ÜBER MICH

 

Mein Berufsleben war reich an Abwechslungen und Abenteuern. Ich arbeitete über 30 Jahre lang für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen  (United Nations Development Programme – UNDP) mit Langzeit-Aufenthalten in einigen der schwierigsten und einigen der schönsten Länder unserer Erde: Pakistan, Sudan, Laos, Nordkorea, Nepal, USA.

Obwohl meiner Arbeit in verantwortlichen Positionen, zum Beispiel als Leiter des gesamten UN - Systems in Nepal und in Nordkorea und als Divisionschef für Asien und den Pazifischen Ozean im Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, einen Großteil meiner Kraft in Anspruch nahmen, hat das Suchen nach spirituellen Wahrheiten immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Vielleicht musste ich tatsächlich viele Jahre in muslimischen, buddhistischen und hinduistischen Ländern leben, um die einfache, tiefe Wahrheit zu begreifen - dass viele Wege zu unserer spirituellen Heimat führen, das kein Weg privilegierter und besser ist als alle anderen und dass die zentralen Wahrheiten aller großen Religionen und Weisheitslehren in vielen wichtigen Punkten übereinstimmen. Eine der größten Tragödien und der wohl verhängnisvollste Irrweg der Menschheit besteht darin, den eigenen Weg als den einzig richtigen anzusehen und sich das Recht herauszunehmen, alle anderen Wege zu verdammen  und sogar mit Feuer und Schwert zu bekämpfen - was für eine schreckliche Projektion menschlichen Denkens und menschlicher Schwächen auf den göttlichen im Geist des Universums!

 

Ich denke auch, dass meine Arbeit für die Vereinten Nationen und mein Leben in vielen Ländern mir eine gewisse Glaubwürdigkeit als ein ernst zunehmender Zeitgenosse geben, der seine Rolle auf dem internationalen Parkett gespielt und Dinge unter oft schwierigen Bedingungen bewegt hat, sich aber gleichzeitig immer bemühte, seinen spirituellen Kern, seine grundsätzlich spirituelle Natur nicht zu vergessen. Dabei beeile ich mich zuzugeben, dass ich mich über längere Zeiträume hinweg durchaus völlig in das Dickicht des Weltlichen verstrickt und dort verlaufen habe. Sogar in jüngerer Zeit, vor wenigen Jahren, hatte ich wieder einmal ein aufrüttelndes Erlebnis, das mich fast mein Leben gekostet hätte, gleichzeitig aber wieder einen Entwicklungsschub brachte. Ich habe gelernt, mein Augenmerk auf die Lektionen zu richten, die in jedem derartigen Erlebnis schlummern, dankbar dafür zu sein und sogar ein wenig darüber zu schmunzeln.

 

Zwei Themen haben während meines schon recht langen Lebens immer eine große Rolle gespielt: Spiritualität und Glück. Schon während meiner Schulzeit beschäftigte ich mich intensiv mit Fragen der Spiritualität und Religion. Gibt es einen Gott? Wenn ja, was will er von uns? Hat der Mensch eine Seele? Wenn ja, hat sie eigene Ziele und Pläne für uns? Können wir mit ihr kommunizieren? Kann sie auf unser Denken und Handeln Einfluss nehmen? Ist es wichtig, ethisch und moralisch zu handeln? Wo stammen die ethischen und moralischen Werte, die unsere Kultur bestimmen, wenn nicht von einem höheren Wesen? Würde nicht ein moralisches Chaos herrschen, wenn es keine höhere Ordnungsmacht gäbe, die uns Leitlinien setzt und vielleicht auch Konsequenzen in Aussicht stellt für „unmoralisches“ Handeln? Wäre der Mensch ohne eine derartige höhere Instanz oder Autorität nicht einem Schifflein zu vergleichen, das ruderlos auf dem Ozean seiner Triebe von Wind und Wellen herum gestoßen würde ohne Kompass und Nordstern?

 

Das Interesse an Fragen des Glücks entwickelte sich wesentlich später. Ich fragte mich, wie lässt es sich erklären, dass in manchen Ländern, zum Beispiel meinem augenblicklichen Gastland, den Philippinen,  die Menschen generell fröhlicher und glücklicher zu sein scheinen als zum Beispiel in Deutschland, obwohl doch die meisten Philipinos wirtschaftlich wesentlich weniger gut aufgestellt sind als die meisten Deutschen. Auf den Philippinen gibt es keine soziale Grundsicherung, gibt es keine Hartz IV Gesetze. Viele Menschen müssen hier bis ins hohe  Alter arbeiten, nur um ihre nächste Mahlzeit auf den Tisch zu bringen.

 

Im Laufe der Zeit begann sich meine spirituelle  Suche immer mehr auf das Finden universeller spiritueller Gesetze zu konzentrieren, die den Menschen Handlungsanweisungen für ihr tägliches Leben geben können, ein Leben, das dadurch gekennzeichnet zu sein scheint, dass sich im Augenblick alles immer schneller bewegt und verändert. Es scheint, dass viele Menschen, ja ganze Nationen ihren Nordstern verloren haben und ruderlos umhertreiben. Könnte es sein, so fragte ich mich, dass in diesem scheinbaren Chaos Leitlinien, eben Gesetze, existieren, die uns helfen, wieder auf Kurs zu kommen, unsere Wurzeln zu finden und wieder fest auf einem soliden Fundament zu ruhen?

 

Das Interesse an Fragen des  Glücks, ist so alt wie die Menschheit. Wir sind unserer Natur nach zielgerichtet Wesen, und Meinungsumfragen bestätigen immer wieder, dass das Erreichen von Glück für die meisten Menschen einen sehr hohen Stellenwert besitzt.

 

Mir ging es ganz speziell um den Zusammenhang zwischen den spirituellen Gesetzen des Universums und Glück.  Gibt es derartige Gesetze? Wenn ja, wo kommen Sie her und worin bestehen sie genau? Ist ihre Geltung universell, für alle Menschen in allen Kulturen? Gelten sie genauso unumstößlich wie die Gesetze der Physik, wie zum Beispiel die Schwerkraft?  Wie können wir lernen, sie zu meistern? Wie genau wirkt ihre Beherrschung sich auf unser Leben aus? Und schließlich vielleicht mit am wichtigsten, wie beeinflusst ihre Beachtung unsere langfristige Entwicklung als Mensch und Persönlichkeit?

 

Schließlich entschloss ich  mich ein Buch zu dem Thema zu schreiben. Der Titel lautet: „Glücklich durch das Meistern der 12 spirituellen Gesetze  des Universums“.

Das Buch zeichnet meine spirituelle Reise nach und zeigt, wie sich im Laufe der Jahre, die Essenz der spirituellen Gesetze herauskristallisierte. In der zweiten Hälfte des Buches werden die 12 Gesetze im einzelnen beschrieben  und vor allem Handlungsempfehlungen gegeben, um sie in unserem tägliche Leben zur Anwendung zu bringen.

 

Diese Suche nach den spirituellen Gesetzen des Universums ist nicht neu. Schon die alten Ägypter und Griechen beschäftigten sich mit der Frage und fassten ihre Erkenntnisse unter dem Namen “Hermetische Gesetze“ zusammen, auch bekannt unter dem Namen “Kybalion“. Ihre Abfassung wird einem sagenumwobenen Weisen namens Hermes Trismegistus zugeschrieben.  Jahrhundertelang wurden sie als Geheimwissen behandelt und unter Eingeweihten nur mündlich weitergegeben.

 

In neuerer Zeit präsentierte Deepak Chopra ausgesuchte Gesetze in einem kleinen Büchlein mit dem Titel „Die sieben geistigen Gesetze des Erfolges“. Wie schon der Titel besagt, ist dieses Büchlein sehr stark auf Erfolg und Wohlstand ausgerichtet. Der bekannte Film und das spätere Buch „The Secret“ (das Geheimnis) von Rhonda Byrns, stellen sehr stark auf das Gesetz der Anziehung ab. Noch bessere und weit umfassendere Ergebnisse für Ihr gesamtes Leben werden erzielt, wenn alle Hauptgesetze und weitere Untergesetzte beherrscht werden. Dies ist ein Punkt, der es verdient, betont zu werden. Alle Gesetze und Untergesetze stellen eine Einheit dar, ein eng verwobenes Netzwerk von Regeln, die ineinandergreifen und sich gegenseitig beeinflussen. Unser Leben auf dieser Erde ist ein Mannschaftsspiel. Diejenigen, die die Regeln beherrschen, können das Spiel erfolgreich spielen. Diejenigen, die die Regeln nicht kennen, tapsen eher plump herum.

 

Was für viele vielleicht neu ist, ist die Tatsache, dass die Naturwissenschaften, genauer gesagt die Quantenphysik, in jüngerer Zeit Verbindungen zwischen dem Verhalten der kleinsten Teile der Materie und den spirituellen Gesetzen hergestellt haben. Es geht vor allem um die Entdeckung, dass das Verhalten der kleinsten Teilchen des Universums, die Entscheidung, ob sie sich als Welle oder Partikel präsentieren, von den Gedanken, der Erwartungshaltung des Beobachters abhängt.  Mit anderen Worten, die Gedanken des Beobachters beeinflussen auf direkte messbarer Weise die Materie. Die Implikationen dieser Entdeckung sind gewaltig. Es handelt sich hier um einen Paradigmenwechsel, der in unserer Gesellschaft noch nicht angekommen ist.

 

Kann ich Ihnen versprechen, dass Ihnen, wenn Sie die Gesetze meistern, nichts Unerfreuliches mehr zustoßen wird? Natürlich nicht. Ich kann Ihnen aber versprechen, dass sie alle Ereignisse in Ihrem Leben in einem völlig neuen Licht sehen und in Vorfällen,  die zuvor nur blankes Entsetzen ausgelöst hätten, wertvolle Lektionen erkennen werden. Sie werden Zeuge einer Transformation werden, die alle Aspekte Ihres Lebens und Ihrer Persönlichkeit erfasst. Und hier kann ich nun im Brustton vollster Überzeugung sprechen als einer, der an sich selbst eine derartige Transformation beobachten konnte und immer noch beobachtet. Dieser Prozess der Transformation erzeugt bei mir und anderen, die Ähnliches erlebt haben, einen Prozess niemals endenden freudige Erstaunens, den ich nur als Glück bezeichnen kann. Glück ist mehr als alles andere ein Prozess der Verwirklichung der eigenen Potenziale, der Verwirklichung des Selbst, Fortschritt auf dem Weg zur Erleuchtung.

 

Einige der wichtigeren  Erkenntnisse, die ich im Laufe meines recht langen Lebens  gewonnen habe, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Es gibt spirituelle Gesetze, die in unseren Leben Geltung haben.  Diese Gesetze sind genauso unumstößlich wie die Gesetze der Physik.

  • Das Kennen und Meistern dieser Gesetze führt zu Ordnung, Harmonie, Frieden, Schönheit, Liebe und Glück in unserem täglichen Denken, Fühlen und Handeln, und zu Glück durch die bewusste Transformation unseres Selbst.

  • Neben der sichtbaren, materiellen Welt gibt es eine für uns Menschen unsichtbare, geistige Welt.

  • Geistige und materielle Welt interagieren fortlaufend miteinander.

  • Unsere Gedanken besitzen Schöpferkraft.

  • Mit jedem Gedanken erschaffen wir unsere Zukunft.

  • Wir sind zu 100 % verantwortlich für alle unsere Erfahrungen.

  • Das Gesetz der Schöpferkraft gilt auch für unsere Gesundheit und Krankheit. Es gilt der Grundsatz: Wie innen, so außen.

  • Der Augenblick der Kraft liegt immer im Jetzt.

  • Es gibt keinen Tod, nur einen bewussten Übergang in die geistige Welt.

  • Liebe ist die größte Kraft in diesem Universum. Unserer Natur nach sind wir Geschöpfe der Liebe. Es gilt nur, diese unsere wahre Natur wieder zum Vorschein zubringen.

  • Alles ist mit allem verbunden, wir sind eins mit allem, vor allem mit anderen menschlichen Wesen.

  • Spiritueller Helfer sind immer bereit, uns zur Seite zu stehen. Wir können sie immer um Hilfe bitten. Wir sind nie allein. Es ist möglich, spirituelle Weisheiten und Erkenntnisse aus der geistigen Welt zu erhalten.

  • Dieses Universum wurde von einer Intelligenz erschaffen, die es  auch am Laufen hält. Diese Intelligenz ist wohlwollend und hat nur unser Bestes im Auge, auch wenn wir dies nicht immer gleich offensichtlich ist. Wir sind in der Lage, das Wirken diese Intelligenz zu erkennen und zu erfahren.

  • Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Es ist für unser irdisches Bewusstsein möglich, mit unserer Seele zu kommunizieren.

  • Das Leben auf der Erde ist wie ein Mannschaftsspiel. Wenn man die Regeln beherrscht, spielt man besser. 

©2018 by Henning Karcher